Über uns

Inzwischen gibt es in Berlin in den meisten Kreisen Arbeitsgemeinschaften der Schwusos. Wir besuchen uns gegenseitig bei den Stammtischen, die einige Kreise veranstalten. Es gibt auch einen landesweiten „Schwusos-Berlin-Stammtisch“. Und wir treffen uns auf Landesversammlungen, bei denen z. B. auch der Landesvorstand gewählt wird.

Tempelhof-Schöneberg heißt unser Kreis, zusammengesetzt aus sehr verschiedenartigen Teilen Berlins. Auch innerhalb von Schöneberg gibt es unterschiedlich „erwärmte“ Ortsteile. Das erinnert uns immer wieder daran, dass wir in keinem Reservat leben. Die LSBT-Aktivitäten konzentrieren sich bekanntlich im Nordteil. Mit dem Umzug der Berliner Aids-Hilfe an die Kurfürstenstraße und des Café PositHIV an die Einemstraße (zukünftig: Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße) dehnt sich das Gebiet aus.

"Die Würde des Menschen ist unantastbar" heißt es in Artikel 1 Grundgesetz. Dies verlangt Achtung und Respekt für jeden Menschen, unabhängig von Geschlecht und sexueller Identität.

In den vergangenen Jahrzehnten hat es deutliche Verbesserungen für Lesben und Schwule gegeben. Die lange überfällige Abschaffung des § 175 StGB im Jahr 1994 und die Diskussion um die "Homo-Ehe" haben in der Gesellschaft eine positive Grundstimmung geschaffen.

Das Lebenspartnerschaftsgesetz (2001 verabschiedet mit Ergänzungen in den Folgejahren) war ein wichtiger Schritt zur Normalisierung lesbischen und schwulen Lebens. Kein einziger der zahlreichen rechtlichen Fortschritte für LSBT in der Bundesrepublik ist ohne Mitwirkung der SPD getan worden und meist auf ihre Initiative hin. Mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) konnte die SPD in der Großen Koalition gegen starke Widerstände in der Union in Deutschland 2006 den Grundstein für eine Antidiskriminierungskultur und zur Wertschätzung von Vielfalt („Diversity“) legen.

In Berlin hat der Senat unter Klaus Wowereit mit der Gleichstellung von Lebenspartnerschaften im Beamtenrecht und anderen Bereichen Maßstäbe gesetzt. Ein wichtiges gesellschaftspolitisches Signal war auch die feierliche Übergabe des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Herzen Berlins am 27. Mai 2008. Unter Bundeskanzler Schröder hatte die rot-grüne Bundesregierung bereits 2003 den Beschluss für das Denkmal gefasst. Die Initiative sexuelle Vielfalt des Senats von 2010 enthält ein Bündel von Maßnahmen, die das Leben von Lesben, Schwulen und Trans*menschen in vielen Bereichen sichern und verbessern. Hier werden nicht nur gute Absichten erklärt, sondern Taten vollbracht. Die Finanzierung der Initiative hilft mancher LSBT-Einrichtung. Die Weiterentwicklung der Initiative wird von den Schwusos beobachtet und begleitet.

Dennoch: Ein Mahnmal und eine rechtlich bessere Gleichstellung haben die bestehenden Diskriminierungen nicht beseitigt. Diese sind zu zahlreich und tief verwurzelt. So haben nicht wenige Lesben und Schwule immer noch Schwierigkeiten, ihr ‚Anderssein’ offen und selbstverständlich zu leben. Es gibt sie zuweilen immer noch: die Ängste vor möglichen Konsequenzen im Alltag: Angst vor schiefen Blicken aus der Nachbarschaft oder am Arbeitsplatz, Angst vor dem Verlust von Freundschaften, Angst vor gewalttätigen Übergriffen.

In und mit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands arbeiten wir Schwusos für ein unverkrampftes und tolerantes Verhältnis zwischen hetero- und homosexuellen Männern und Frauen. Wir treten ein „für eine freie, gerechte und solidarische Gesellschaft. Für die Gleichberechtigung und Selbstbestimmung aller Menschen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht, frei von Armut, Ausbeutung und Angst“, wie es im aktuellen Hamburger Grundsatzprogramm unserer Partei formuliert ist.

Dazu brauchen wir engagierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter – mit oder ohne Parteibuch! Verstärkung ist sehr willkommen!

Termine

Alle Termine öffnen.

03.05.2017, 19:00 Uhr Stammtisch! Lerne uns in lockerer Runde kennen.
Bar  Voyage (Kneipe),  Nollendorfstraße 1, 10783 Berlin

18.05.2017 Vorstandssitzung (öffentlich)
Kreisbüro, Hauptstraße 100, 10827 Berlin

07.06.2017, 19:00 Uhr Stammtisch: Lerne uns in gemütlicher Runde kennen.
Bar  Voyage (Kneipe),  Nollendorfstraße 1, 10783 Berlin

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Bundestagswahl 2017

Unsere Kandidatin für Tempelhof-Schöneberg. 

Saisontermine 2017

Respect Gaymes
Samstag, 01. Juli 2017
im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark

Lesbisch-Schwules Stadtfest
Samstag, 15. und Sonntag, 16. Juli 2017
im Kiez rund um den Nollendorfplatz

Christopher-Street-Day Parade
Samstag, 22. Juli 2017
Start: 12.30 Uhr am Kurfürstendamm
Ziel: ca. 16.30 Uhr am Brandenburger Tor

LesBiSchwules Parkfest
Samstag, 12. August 2017
im Volkpark Friedrichshain (Freiluftkino)

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